Herzlich Willkommen auf Coasterindex.com

Login
Passwort vergessen?
Registrierung

Suche
 
 Titelsuche
  Pedia Volltextsuche

Wusstest Du, dass
... der Dragon Flyer, ein Powered-Coaster im Camelot Theme Park (UK), nicht wie üblich über eine Stromschiene, sondern mit einem Dieselmotor betrieben wird? Dementsprechend entfaltet sich auch während der Fahrt ein sehr prägnanter Duft.

CoasterNews
Nervenkitzel hoch drei10.04.2009

Schnell, schneller, am schnellsten: Gleich drei deutsche Freizeitparks bauen derzeit neue Achterbahnen in bislang nicht gekannten Dimensionen. Am Nürburgring wartet eine besondere Premiere.

Bis vor einigen Jahren schien man in deutschen Freizeitparks den weltweiten Trend zu Loopingbahnen, Katapult- und übergroßen Hypercoastern verschlafen zu haben. Doch in den vergangenen Jahren hat sich diesbezüglich einiges getan – und 2009 geht der Trend zu rekordverdächtigen Flitzern weiter. Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt der „Ring Racer“ im neuen Themenpark am Nürburgring. Schließlich versprechen die Macher nicht weniger als einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord. Innerhalb von 2,5 Sekunden werden die Rennzüge, die entlang der berühmten Formel-1-Start- und Zielgeraden dahindüsen, von null auf 217 Stundenkilometer beschleunigt. Der Katapultkick wartet mit einer durchschnittlichen Beschleunigung von beeindruckenden 2,5 g auf. Wer den Geschwindigkeitsrausch selbst erleben will, sollte sich schon mal den 9. bis 12. Juli vormerken, wenn pünktlich zum Formel-1-Rennen auch der neue Themenpark samt „Ring Racer“ eröffnet.

Auch andernorts in Deutschland stößt man in neue Achterbahn-Dimensionen vor: Der Heide Park hat letztes Jahr mit dem „Desert Racer“ vorgelegt, jetzt zieht der Europa-Park bei Rust mit der neuen Katapultachterbahn „Blue Fire“ nach. Die Bahn braucht nur 2,5 Sekunden von Null auf 100. Zusätzlicher Thrill: Die Passagiere stehen gleich vier Mal Kopf. Der Hansa-Park in Sierksdorf an der Ostsee vermeldet ebenfalls eine spektakuläre Neuheit, den „Fluch von Novgorod“. Weniger mit Geschwindigkeit als mit Fantasiereichtum haben die Neuheiten in anderen deutschen Vergnügungsparks zu tun. Im Legoland Günzburg etwa eröffnet mit dem „Atlantis“ ein Aquarium, das sich künstliche Legofiguren und echte Fische teilen. Diese ungewöhnliche WG können dann die Zuschauer durch gläserne Tunnel wandelnd bewundern.

Einzigartige Inszenierung im Hansa-Park
Eine in dieser Kombination bislang weltweit einzigartige Anlage ist das neue Highlight des Hansa-Parks in Sierksdorf an der Ostsee. Die neue Großachterbahn trägt den Namen „Fluch von Novgorod“ und verheißt ein völlig neues Fahrgefühl, indem bisher nicht für realisierbar gehaltene Kombinationen verschiedener spannender Achterbahnelemente im Rahmen einer Geschichte inszeniert werden.

Was das konkret bedeutet? Auf dem Rücken liegend werden die Passagiere im Dunkeln nach oben gezogen, nach einem kurzen Halt folgt dann ein 97 Grad steiler Absturz. Das Ganze ist eingebettet in einen originalgetreuen Nachbau des weltberühmten Kremls von Novgorod. Weil die jeweils acht Personen fassenden Fahrzeuge mit Schulterbügeln ausgestattet sind, können schon Kinder ab 1,25 Meter Körpergröße den Thrill der neuen Achterbahn der Kataplektor-Klasse genießen. Apropos Thrill: Von Null auf knapp 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt die Bahn in wahnwitzigen 1,4 Sekunden.

Adrenalinschübe im Europa-Park
Ähnliche Adrenalinschübe erleben die Besucher des Europa-Parks in Rust bei einer Fahrt mit der neuen Katapultachterbahn „Blue Fire“. Die Bahn braucht nur 2,5 Sekunden von Null auf 100. Zusätzlicher Thrill: Die Passagiere stehen im weiteren Verlauf der über 1000 Meter langen Strecke gleich vier Mal Kopf. Neben dem nach Auskunft der Parkbetreiber höchsten Looping einer Katapultachterbahn (in 32 Metern Höhe) und drei gewagten 360-Grad-Rollen steht ein Hump durch den Looping auf dem Programm.

Wer danach erst mal kräftig durchschnaufen muss, kann dies beim Bummel durch das isländische Dorf neben der Bahn oder beim Besuch im „Magic Cinema 4 D“, in dem zwei Schildkröten als Hauptdarsteller des neuen Films „Sammys große Abenteuer“ ihr Publikum begeistern.

Desert Race im Heide Park
Vorreiter in Sachen Katapultstart in deutschen Freizeitparks war der Heide Park in Soltau. Seit 2007 schießt dort der „Desert Race“ in 2,4 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometern, mit denen es dann in die erste Kurve geht. Am anderen Ende des Parks rutscht so manchem Besucher bei der Fahrt mit dem „Scream“, dem höchsten Gyro-Drop Tower der Welt, das Herz in die Hose. Einen weiteren „abenteuerlichen, spannenden und aufregenden Bereich“ verspricht der Heide-Park für die neue Saison.

Anfang April wird das Tal der Maya eröffnet, ein neuer Themenbereich mit mehreren Fahrgeschäften, unter anderem einem Wellenreiter und dem Kettenkarussell „Laola“. Darüber hinaus lockt der Heide-Park mit einigen neuen Veranstaltungen: So steht bei den „Pyro Games“ im August ein Feuerwerksspektakel auf dem Programm, und Musikfans beschert der Veranstaltungskalender im Dezember ein Open-Air-Festival mit Musik der 80er-Jahre.

Geschwindigkeitsrausch am Nürburgring
Mitte Juli, wenn der Formel-1-Zirkus das nächste Mal am legendären Nürburgring in der Eifel gastiert, soll dort ein neuer Erlebnispark eröffnet werden. Das Highlight des neuen Parks, der unter anderem einen 15 000 Quadratmeter großen Indoor-Themenpark mit Attraktionen wie 4-D-Kino und Simulatoren bietet, soll die Achterbahn „Ring Racer“ werden, die das neue Achterbahn-Trio in deutschen Freizeitparks komplettiert.

„Das wird die schnellste Achterbahn der Welt“, verspricht Nürburgring-Chef Dr. Walter Kafitz. Entlang der Start- und Zielgeraden sollen die mit acht Personen besetzten Wagons des Ring Racer in weniger als drei Sekunden auf eine Endgeschwindigkeit von 217 Stundenkilometer beschleunigen. Da schauen wohl selbst die Hochgeschwindigkeitsverwöhnten Formel-1-Piloten neidisch hinterher.

Zauberhaftes Atlantis
Im bayerischen Legoland eröffnet 2009 zwar keine neue Achterbahn, dafür aber eine andere bemerkenswerte Attraktion: das Atlantis, mit dem das Legoland kleine und große Besucher begeistern will. 1000 echte Fische und 50 Lego-Modelle von der Schatzkiste über Taucher bis zum U-Boot (hergestellt aus über einer Million bunter Steinchen) sind die Stars der Unterwasserwelt „Legoland Atlantis by Sea Life“. Während das Wasser für die Haie, Rochen und tropischen Fische, die sich in dem riesigen Ozeanbecken tummeln, alltäglich ist, muss bei den Lego-Figuren nachgeholfen werden – nur durch eine Füllung aus Kies und Steinen gelingt es, sie am Boden zu halten und zu verhindern, dass sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Feuchtfröhlicher Spaß im Phantasialand
Eine neue Wasserattraktion soll im Phantasialand bei Brühl in der kommenden Saison bei den Besuchern für Stimmung sorgen. Wakobato ist der Name der Anlage, bei der die Besucher ähnlich wie bei einem Splash-Battle (bei dem sie sich für gewöhnlich gegenseitig beschießen) diesmal Ziele auf dem Mondsee treffen, auf dem der neue Wasserspaß gebaut wird.

Quelle: [a]http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/deutschland/tid-13811/freizeitparks-nervenkitzel-hoch-dre

Zufälliger Artikel von CoasterPedia

Eine Raumkurve ist eine Kurve im dreidimensionalen Raum. Diese Kurve befindet sich nicht so wie im Strassenverkehr auf einem Untergrund sondern in der Luft und bewältigen während des Kurvenverlaufes auch Höhenmeter. Praktisch jede Achterbahn besitzt solche Kurven, Ausnahmen wären zum Beispiel: Superman The Escape oder auch Kingda Ka.
mehr...